13 Malwettbewerb «Der menschliche Organismus im Vergleich mit einem Haus»

Interessierst Du Dich für die Anatomie (den Aufbau des Körpers)? Malst Du gern? Dann mach doch einfach mit bei unserem Malwettbewerb!

Und so einfach geht´s:

Male ein Bild zum folgenden Text, lerne dabei, Dich mit dem Aufbau des Körpers zu beschäftigen und gewinne mit ein bisschen Glück ein Fachbuch sowie einen Einkaufsgutschein über 100 € in unserem Shop. Was machen wir mit dem Gewinnerbild? Es wird in unserem Probeskript abgedruckt und erscheint in unserem Eingangsvideo (wenn Du magst natürlich auch mit der Nennung Deines Namens).

Sende uns Dein Bild bis zum 01.01.2020 um 24 Uhr ein an: info@lernbistro.de


Der Organismus «Mensch» (der menschliche Körper im Vergleich mit einem Haus) – Für das einprägsame Lernen ist es sehr hilfreich, sich die Unterrichtsinhalte in Bildern vorzustellen. Dafür ist es wichtig zu wissen, dass hierbei auch sehr kreative (oder manchmal sogar etwas «abstruse» bzw. schräge) Vorstellungen erlaubt sind, die Dir helfen die Inhalte zu merken.

Stell Dir den Körper einfach einmal als ein Haus mit zwei Etagen vor. Unser Haus hat zudem sowohl einen Keller als auch ein Dachgeschoss.

  • Im Dachgeschoss (bzw. «Oberstübchen») befindet sich der Das 1. Geschoss beherbergt den Brustraum (Herz, Lungen und den Luftraum über dem Zwerchfell). Im Erdgeschoss ist der Bauchbereich angesiedelt und im Keller bzw. Untergeschoss der Unterkörper (Unterleib).
  • Die Seele (Psyche) finden wir einerseits im Dach (Kopfbereich), aber auch im Keller sowie in den Abstellräumen bzw. den Bereichen, die der Öffentlichkeit (Besuchern) eher verborgen bleiben (Wer zeigt schon gern seine Abstellkammer?).
  • Im Keller finden wir also sowohl den physischen Keller (Unterkörper) als auch den psychischen Keller (Unterbewusstsein sowie auch die Themen Schmerz, Geburt und Tod [Trauer!]).

Es folgt nun der Versuch, unsere 10 Organsysteme ins Haus und seine Umgebung einzuordnen. Falls Du das evtl. mal anders siehst bzw. machen würdest ist das auch gut und richtig. Die Hauptsache ist, dass es Dir beim Lernen und Behalten hilft.

Das Haus besteht aus einem Fundament, den verschiedenen Stockwerken (Etagen) sowie dem Treppenhaus als verbindendes Element und den Fluren. Hier bietet sich der Bewegungsapparat als Gegenstück an, also bildet die Wirbelsäule mit ihren verschiedenen Abschnitten das Treppenhaus, die Bandscheiben und Wirbelkörper sind die einzelnen Stufen und die Flure entsprechen den Rippen. So wird die Halswirbelsäule dem Dach-/Kopfbereich, die Brustwirbelsäule dem 1. Stock, die Lendenwirbelsäule dem Erdgeschoss sowie Kreuz- und Steißbein dem Keller zugeordnet (wie gesagt, es ist alles eine Frage der Fantasie und dass es für Dich und Dein Lernen passt!).

  • Haut: Unser Haus ist umhüllt von Mauerwerk bzw. der Fassade (der äußeren Haut) und innen finden wir die Tapeten (innere Haut bzw. Schleimhaut).
  • Nervensystem: Die Stromleitungen und Steckdosen in unserem Haus sind die Nerven. Die Zentrale befindet sich im Dach (Kopf), das ZNS (Zentralnervensystem) ist ein Fahrstuhl in unserem Haus, der die Informationen herab- und hinaufbefördert (das 1. Kommunikationssystem).
  • Sinnesorgane: Im Dach sind außerdem unsere wichtigen Sinnesorgane beheimatet, nämlich die Augen (zwei Dachfenster) sowie die Ohren (zwei Schornsteine).
  • Hormonsystem: Analog zu dem eben genannten Aufzug gibt es ein weiteres Informationssystem in unserem Haus, die Sprechanlagen bzw. Haustelefone (das 2. Kommunikationssystem).
  • Immunsystem: Für ein gutes Raumklima bzw. die richtige Luftfeuchtigkeit und Belüftung besitzen wir das
    • Schutz vor Angriffen (Abwehr) bietet übrigens ein Zaun mit Tor oder eine Alarmanlage (quasi der Schutz vor Infektionen und Erregern).
  • Atmungssystem: Die Klimaanlage bietet sich als Vergleich mit unserem Riechorgan (der Nase) an, die auch für eine gute Belüftung sowie Filterung der von außen hereinströmenden Stoffe sorgt. Die Luft- und auch Lebensenergie strömt in unseren Körper mit der Atmung ein, warum nicht auch in unser gedachtes Haus?
  • Herzkreislaufsystem und Blut: Sowohl für den Körper als auch für unser Haus lebensnotwendig ist das Thema Wärme und Transport. So können wir das Herz mit der Heizungsanlage vergleichen und die Rohre im Haus sind die Blutgefäße das Kreislaufsystem (also die Transportwege).
  • Verdauungssystem: Damit die Vorstellung stimmig ist befindet sich die Eingangstür des Verdauungsapparates (der Mund) im Dach und der Ausgang (bzw. das Ende des Darmrohres) im Keller (die Kellertür bzw. die Kanalisation).
    • Nun zu den verschiedenen Teilbereichen des Verdauungssystems (Magen, Darm, Leber, Galle, Pankreas). Die Nahrung findet ihren Eingang durch den Mund, verweilt im Magen (der Küche), gelangt dann zum Darm (Bad/WC) und über die verschiedenen Abschnitte in den Keller (zum Ausgang). Bei dem Verdauungsprozess sind die Leber (unser Chemielabor bzw. das Lager für Abfälle), die Galle (Zersetzung, Überflüssiges, Überschüssiges) und das Pankreas (die Bauchspeicheldrüse – als regulierendes Organ) beteiligt.
  • Harnsystem: Für das Harnsystem finden wir die Nieren (Waschküche bzw. Waschmaschine), Orte der Reinigung (Bad) sowie für die Entsorgung von Urin (WC) und die Abwasserröhren sowie das Kanalsystem.
  • Fortpflanzungssystem: Zum Zwecke der Fortpflanzung (Sexualität) gibt es noch viele andere Möglichkeiten, aber meistens findet dies im Schlafzimmer bzw. Bett statt.
  • 3xE – Energie, Entspannung und Erholung: finden wir im Wohnzimmer (Zusammensein mit Familie und Freunden, Abschalten), aber auch im Garten oder auf der Terrasse und dem Balkon.
  • Kreativität & Freizeit: Malen, musizieren und schönen Dingen bzw. Tätigkeiten kann in einem Hobbyraum oder einer Bibliothek nachgegangen werden. Für Internetbesuche, Arbeiten oder Lernen bietet sich ein Büro oder Arbeitszimmer an.

Anmerkung:

Insbesondere für den Verdauungsbereich (die einzelnen Abschnitte), das Immunsystem und Hormonsystem könnte man noch eine feinere Aufgliederung vornehmen (evtl. hast Du hier eine kreative Idee im Vergleich mit dem Haus?).

Mir persönlich gefällt der Vergleich mit dem Haus, da der Wohnraum zur Gesundheit des Menschen beiträgt und ein Mensch, der seine «Wohnräume» pflegt, eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, gesund zu bleiben bzw. Erkrankungen vorzubeugen (Prävention).

Ist unser Wohnraum (egal ob gemietet oder Eigentum) unserer Gesundheit nicht zuträglich (z.B. bei Feuchtigkeit, Schimmel, schlechter Isolation, Probleme mit der Heizung, Streit mit anderen Mietern, Bewohnern oder Nachbarn, Geräuschen und Lärmbelästigung, uvm.) sollten wir uns Gedanken über mögliche Lösungen machen (von Kommunikation, Gesprächen mit Vermieter, Hausverwaltung und Behörden, ggf. juristischer Beratung bis hin zum Umzug). Denn es gibt kaum etwas Wichtigeres im Leben als unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Was denkst Du? Das Haus (und auch unser Körper) sollte ein Ort sein, an dem wir uns einfach gut fühlen, uns zurückziehen können, ausruhen und Energie auftanken für das Leben.


Bildquelle: kobu-agency-pvMVecxVoW0-unsplash license

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